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Mittwoch, 9. Juli 2008

100 Tears






Titel : 100 Tears

Originaltitel : 100 Tears

Land / Jahr
: USA / 2007

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Marcus Koch

Darsteller :

Raine Brown
Joe Davison
Georgia Chris
Jack Amos
Kibwe Dorsey
Rod L. Griffin
Norberto Santiago
Brad Rhodes
Leslie Crytzer
Jerry Allen
Jeff Dylan Graham
Krystal Badia


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Kurzbeschreibung des Films :


Ein Clown schlachtet Menschen ab und zwei Journalisten versuchen, die Identität des Mörders zu lüften. Der Rest ist uninteressant. So viel sei aber trotzdem verraten: Mit einem monströsen Fleischerbeil zersägt, ersticht und filetiert „Gurdy, der Clown“ seine Opfer seit nunmehr 20 Jahren. Die Polizei der Provinz Tampa tappt noch immer im Dunkeln. Deshalb begibt sich das ungleiche Reporter-Paar Jennifer Stevenson (Georgia Chris) und Mark Webb (Joe Davison) eigenständig auf die Jagd nach dem Serienkiller. Anstatt jedoch den ultimativen Knüller zu landen, werden Jennifer und Mark plötzlich selbst zu Akteuren im Zirkusspiel des perversen Clowns…


Quelle: Filmstarts


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Meinung :


Was Regieneuling Marcus Koch einem hier präsentiert, ruft doch ziemlich zwiegespaltene Gefühle beim Zuschauer wach. Wer hier Innovatives und Neues erwartet, der wird enttäuscht werden. Allerdings sind hier Dinge wie Story, Darsteller und Dialoge auch eher Nebensache, der Film beschränkt sein Hauptaugenmerk doch hauptsächlich auf den Härtegrad. Aber selbst in der Beziehung ist der Film keineswegs konstant, denn nach einer wahren Schlachtorgie am Anfang plätschert er eine ganze Zeit so vor sich hin, bevor es wieder härter wird. Allerdings werden Splatter / Gore Freunde auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen, denn die vorhandenen Szenen sind schon richtig lecker und der Blutgehalt sehr hoch.

Die Story an sich ist allerdings sehr dünn und gibt nicht sehr viel her. Bei den Darstellern merkt man, das es sich um eine Low Budget Produktion handelt, sie wirken teilweise sehr amateurhaft. Die Dialoge sind teilweise total durchgeknallt, es wird sehr viel in der Fäkalsprache geredet, was aber teilweise sehr witzig wirkt. In manchen Passagen wirkt der Film schon einigermaßen skuril, was ihm aber meiner Meinung nach recht gut steht.

"100 Tears" nimmt sich selbst nicht zu ernst, das sollte man als Zuschauer auch nicht tun, dann wird man eigentlich recht kurzweilig und amüsant unterhalten. Was allerdings durch die teilweise vorhandene Skurilität des Films überhaupt nicht zum tragen kommt, sind Spannung oder Bedrohlichkeit, die der Film sich selbst nimmt.

Besonders hervorheben möchte ich noch die Tatwaffe des Mörders, ein solches Hackebeil wurde wohl bis jetzt noch nie verwendet. Dieses Teil sprengt jeden Rahmen und es hält reichlich Ernte.

Wer also eine recht skurile, sehr blutige Low Budget Produktion sehen möchte, auf recht kurzweilige Unterhaltung aus ist und sich nicht besonders daran stört, das andere Dinge nicht so berücksichtigt wurden, der ist bei diesem Film bestens aufgehoben.




6/10

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